Stadtstiftung kauft Gemälde des Malers Wennerberg an


Der Stiftungsvorstand und der Stiftungsrat der Stadtstiftung Fürstenfeldbruck haben beschlossen, eine Auswahl von Gemälden des Malers Brynolf Wennerberg anzukaufen. Konkret handelt es sich um folgende Gemälde:
"Dame in weißem Abendkleid", "Flussufer mit Bäumen", "Flussufer mit Haus", "Garten mit Haus und Obstbaum" sowie "Porträt einer Dame".
Die Stadtstiftung Fürstenfeldbruck hat diese fünf Gemälde zu einem Betrag von insgesamt 2500 € angekauft. Hintergrund war ein entsprechender Antrag des Stadtmuseums Fürstenfeldbruck. Darin bittet das Museum die Stadtstiftung um finanzielle Unterstützung beim Ankauf eines Gemäldekonvoluts des Malers Wennerberg, das insgesamt aus neun Bildern besteht. Nach fachkundiger Expertise des Museums und von Kunstexperten sei der Ankauf dieses Gemäldekonvoluts sehr wichtig, da es sich bei Wennerberg um einen bedeutenden Maler handelt, der sich um 1900 im Brucker Raum niedergelassen hat.
Brynolf (Bruno) Wennerberg (1866-1950) lebte nach seiner künstlerischen Ausbildung in seiner Heimat Schweden in Paris und London und ließ sich um 1900 in Fürstenfeldbruck/Emmering nieder. Seine Tochter Charlotte kam 1902 in Emmering zur Welt. Später ließ sich Wennerberg in Frankreich und der Schweiz und schließlich bis zu seinem Lebensende in Bad Aibling nieder.
Als Maler prägte er den typischen Wennerberg-Stil mit modernen Szenerien und Frauentypen, die in luftig-impressionistischer und etwas unterkühlter Art und Weise dargestellt sind. Als begehrter Grafiker und Illustrator arbeitete er für bekannte Münchener Magazine, darunter auch den berühmten „Simplicissimus“. Die von der Stadtstiftung angekauften Wennerberg-Gemälde werden dem Stadtmuseum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.
Ankauf von Gemälden des Malers Wennerbeg
Seit 2013 sind die neu erworbenen Wennerberg-Bilder in einer Ausstellung im Stadtmuseum zu sehen: Im Bild v.l.: Museumsleiterin Angelika Mundorff, Stiftungsvorstandsvorsitzender Klaus-Peter Ernst, Stiftungsvorstandsmitglied Reiner Heinrich und Museumsmitarbeiterin Dr. Eva von Seckendorff