Stadtstiftung unterstützt Palliativzentrum der Kreisklinik Fürstenfeldbruck


Auf Veranlassung des Stiftungsrat hat die Stadtstiftung Fürstenfeldbruck dem Palliativzentrum der Kreisklinik Fürstenfeldbruck einen Zuschuss in Höhe von 3000,- € ausgeschüttet.
Auf Palliativstationen wird Menschen mit einer fortgeschrittenen unheilbaren Krankheit eine Linderung der Symptome gewährt, so dass sie die verbleibende Lebenszeit mit einer möglichst guten Lebensqualität verbringen können.
Dies beinhaltet eine umfassende und vielfältige Betreuung nicht nur in pflegerischer, sondern auch in seelsorgerischer und psychologischer Hinsicht. Außerdem werden oft spezielle therapeutische Methoden wie z. B. Entspannungs- oder Atemtherapien angewendet.
Den Patienten und Patientinnen einer Palliativstation stehen einerseits alle Möglichkeiten eines Krankenhauses zur Verfügung, andererseits ist ihr Lebensumfeld meist wohnlicher und die Gesamtatmosphäre ruhiger als auf einer üblichen Krankenhausstation.
Zudem gilt der Grundsatz, diagnostische oder therapeutische Maßnahmen nur dann anzuwenden, wenn sie einerseits dem Willen des Betroffenen entsprechen und andererseits mit hoher Wahrscheinlichkeit eine positive Auswirkung auf seine Lebensqualität haben.
In der Kreisklinik Fürstenfeldbruck gibt es das Palliativzentrum seit gut zwei Jahren. Es beherbergt derzeit sieben Betten, aufgrund des steigenden Bedarfs ist eine Aufstockung auf 10 Betten geplant. Die Palliativmedizin befindet sich seit den letzten 5-10 Jahren generell auf dem Vormarsch. Gründe dafür sind vor allem die Diskussion über aktive Sterbehilfe und der gesellschaftliche Wandel allgemein.
Dr. Wolfgang Decker, der als Vertreter des Vereins der Freunde der Kreisklinik Fürstenfeldbruck e.V. die Ausschüttung dankbar entgegennahm, hat bereits feste Vorstellungen für deren Verwendung. Mit dem Geld sollen nicht nur Ausstattungsgegenstände, sondern auch die spezielle Weiterbildung und fachpsychologische Begleitung des Pflegepersonals, die für eine bedarfsgerechte Betreuung der Patienten unbedingt notwendig ist, finanziert werden.
Spendenübergabe für die Palliativstation des Klinikums Fürstenfeldbruck
Freute sich über die großzügige Ausschüttung: Dr. Wolfgang Decker (2.v.l.), der den symbolischen Spendenscheck von OB Sepp Kellerer (Stiftungsratsvorsitzender), Klaus-Peter Ernst und Reiner Heinrich (beide Mitglieder des Stiftungsvorstandes) in Empfang nahm