Stadtstiftung schüttet jeweils 1.000 € für soziale Zwecke aus


Auf Beschluss des Stiftungsvorstandes wird die ökumenische Nachbarschaftshilfe bei der Ausstattung des neuen Mehrgenerationenhauses im Stadtteilzentrum-West und die Grundschule Am Niederbronnerweg beim Konzentrationstraining „Lernen lernen“ mit einem Betrag von 1.000 € zu unterstützen. Entsprechende Anträge wurden im März 2009 bzw. im November 2008 bei der Stadtstiftung eingereicht.
Die Ökumenische Nachbarschaftshilfe mit Sozialdienst e.V. Fürstenfeldbruck und Emmering möchte mit dem Mehrgenerationenhaus Menschen aller Lebensalter miteinander verbinden und dafür ehrenamtlich und sozial engagierte Bürgerinnen und Bürger für die Mitarbeit gewinnen. Neben der Entwicklung generationenübergreifender Angebote soll auch ein offener Treff im Bürgersaal des Stadtteilzentrums etabliert werden.
Austausch, Information, Zugehörigkeitsgefühl, verschiedene Dienstleistungen und Aktivitäten sollen diesen Treff charakterisieren. Die Mittel sollen nun speziell für den Kauf mehrerer mobiler Thekenelemente verwendet werden. Die Anschaffung dieser Einrichtungsgegenstände verleiht bei der Raumgestaltung höchstmögliche Flexibilität und ermöglicht es, auch in den weiteren Räumen des Stadtteilzentrums vielfältige Ideen umzusetzen.
Außerdem plant die Grundschule am Niederbronnerweg, jede Klasse in jeweils vier Doppelstunden an ein strukturierteres und konzentrierteres Lernen heranzuführen. Denn in der modernen Wissensgesellschaft kommt es weniger auf die rein quantitative Verfügbarkeit von Wissen an, sondern vielmehr auf die Anwendung geeigneter Methoden für den spezifischen Wissenserwerb. Die entsprechenden Techniken wird eine Diplompädagogin mit den Kindern einüben.
Der Versuch lief bereits als Probephase und ist sehr gut angekommen. Deshalb soll er jetzt als Projekt verankert werden. Inhalte und Ziele des Konzentrationstrainings sind die Förderung von Selbständigkeit und Effektivität, die Verbesserung der Leistungsbereitschaft, die Stärkung des Zutrauens in die eigenen Fähigkeiten und das Erlernen eines systematischen Arbeitsstils. Die Mittel der Stadtstiftung sollen die Durchführung des Projekts unterstützen.
Stadtstiftung-Spenden für soziale Zwecke
Die Förderung von sozialen Zielen steht bei den Ausschüttungen der Stadtstiftung mit im Vordergrund: Christine Frank (li.) und Tina Rodermund-Vogl (Mitte) (beide Elternbeirätinnen Grundschule am Niederbronnerweg) sowie Beate Hollenbach (re.) (Geschäftsführerin Ökumenische Nachbarschaftshilfe) bei der symbolischen Entgegennahme der Schecks durch den Stiftungsratsvorsitzenden OB Sepp Kellerer (2.v.l.) und Stiftungsvorstandsmitglied Reiner Heinrich